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Tito



Tito aus Equador

Auf diesen Seiten möchte ich mein Patenkind Tito vorstellen.

Diese Patenschaft besteht seit 1995.

Hier könnt Ihr unseren Bericht des Besuches bei Tito und seiner Familie in Las Chacras / Equador vom Dezember 2000 durchlesen oder auch die Entstehung und Entwicklung dieser Patenschaft von Anfang an nachverfolgen.

 

Klicken Sie die einzelnen Jahre an, um mehr über Tito zu erfahren:
1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005
                     

 

Unser Besuch bei Tito und seiner Familie in Las Chacras

Dienstag, 19 Dezember 2000 Mata – Portoviejo
Es war soweit um ca. 9:00 Uhr wurden wir am Hotel von den Plan-Mitarbeitern und unseren Dolmetscher zum ersten Besuch unseres Patenkind Tito und seiner Familie abgeholt. Die Fahrt führte uns zu einer Veranstaltung der Planschulen aus der gesamten Umgebung von Rocafuerte . In Rocafuerte betraten wir die riesige Halle mit unendlich vielen Schulkindern. Wo nun aber war unser Tito? Würden wir Ihn erkennen? Dominic sah Ihn zuerst. Endlich konnten wir mit Herzklopfen, und weichen Knien zum erstenmal unsern Tito in die Arme nehmen. Die Freude war auf beiden Seiten sehr groß, dass wir uns nun richtig kennenlernten . Zu unsere Freude war auch Jose der große Bruder mit von der Partie so dass Tito ein wenig leichter, mit der Situation seinen Paten gegenüber umgehen konnte. Nachdem wir uns einige Vorführungen unter anderem auch die von Tito und seiner Schulklasse angesehen hatten, ging es mit dem Auto in Richtung Las Chacras, wo Titos Eltern und seine Verwandschaft auf unsere Ankunft warteten. Im Dorf angekommen wurde uns zuerst die Schule gezeigt in der Tito seine Freunde und Geschwister gehen.

Tito ist seit Okt. 1995 unser Patenkind
Tito (geb. 30.10.1989) vor seinem Elternhaus
Nach der Besichtigung der Schule gingen wir endlich zu Tito nach Hause wir wurden mit einer Herzlichkeit empfangen, die unbeschreiblich war. Nach Begrüßung der ganzen Familie wurden uns landesübliche Früchte im Haus von Titos Eltern überreicht. Anschließend konnten wir die kleine Plantage der Familie Veliz (ca. 6 Familien) besichtigen. Was wir sahen war erschreckend, denn der El Ninio hatte ganze Arbeit geleistet. Die Kokusnusspalmen waren zerstört, sie ragten wie Telegrafenmasten ohne Blätter abgestorben in den Himmel. Die Plantage konnte mittlerweile mit Bananen, Papaya und noch einige andere tropischen Früchten wieder soweit aufgeforstet werden, dass es wieder möglich ist etwas Geld zu verdienen. (Für eine Staude Bananen bekommt die Familie ca. 0,80 $ USA). Nun lud man uns zu Essen ein. Als Vorspeise gab es Käsetaschen die in Öl gebacken waren, eine kalte Suppe mit den landesüblichen Kräutern und als Hauptgericht servierte uns Rosa (Titos-Mutter) eine Fischsuppe die uns außerordentlich gut schmeckte. Gestärkt von diesem sehr guten Essen verbrachten wir noch einige Stunden im Kreise der Familie Veliz und konnten uns über Ihre Sorgen und Nöte informieren. Am späten Nachmittag fuhren wir mit positiven Eindrücken die erst von uns verarbeitet werden mussten, zurück nach Manta.
Bild der Familie Veliz mit Rosel, Dominic und Wilfried
v.l. Rosel, Julio, Roman, Dominic, Rosa, Jose (geb. 1987) , Wilfried vordere Reihe v.l. Erika, Narcisa und Tito
Nach dem guten Essen wurde lebhaft diskutiert.

 

Am nächsten Morgen holte uns man wieder ab zu unserem zweiten Besuch in Las Chacras. In Las Chacras angekommen erwartete uns eine Überraschung die überwältigend und so schön war, dass wir die Tränen der Freude kaum zurückhalten konnten. Wir wurden empfangen von der ganzen Schule mit Eltern, dem Schuldirektor und vielen Leuten aus dem Dorf. Extra für uns einstudiert, hatte man zwei Lieder die uns von den Kindern vorgesungen wurden. Der Direktor hielt eine Ansprache bei der er sich auch bei allen Paten bedankte, die es möglich gemacht haben, dass in Las Chacras eine Schule gebaut werden konnte. Auch ich bedankte mich im Namen meiner Familie für diesen herzlichen Empfang und versprach, in Deutschland über Las Chacras zu berichten.

Als der offizielle Teil vorüber war, wurde in allen Klassen der Jahresabschluss gefeiert. Mit Tanz, Spielen Kuchen und kleinen Geschenken wurden die Kinder in die Ferien entlassen. Auch wir machten uns wieder auf den Weg zu unserer Familie, wo uns Rosa schon erwartete. Mit einem Mittagessen, (es wurde uns eine Hühnersuppe mit Reis und gebackenen Bananen serviert), wurden wir empfangen. Schon sehr viel vertrauter wie am Vortag verbrachten wir den Tag miteinander. Froh waren alle, dass wir für beide Tage einen Dolmetscher engagiert hatten, denn so war die Verständigung für beide Seiten wesentlich leichter. Nach lebhaften Gespächen und den üblichen Photos versprachen wir, dass wir wiederkommen werden.

Am frühen Abend bevor wir gingen bedankten sich Tito und seine Eltern nochmals ganz herzlich für die keinen Geschenke und vor allem dafür, dass wir nach Las Chacras gekommen sind. Der Abschied fiel uns sehr schwer denn wir hatten nun eine ganze Familie ins Herz geschlossen und hatten das Gefühl 6 Kinder bekommen zu haben.

Auf der Rückfahrt konnten wir noch das Planbüro in Portoviejo besuchen dort zeigte uns die Mitarbeiter die uns voller Stolz mitteilten das Sie ca. 9000 Kinder betreuen, das Büro und fragten uns auch wie wir den Besuch, die Organisation und Vorbereitung unseres Besuches durch Plan empfanden.

Julio (geb. 1998) verweilte sich an einem Hühnerbein

 

Narcisa (geb. 1996) ein aufgewecktes und liebes Mädchen


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