|
|
Tito
|
Tito aus Equador
Auf diesen Seiten möchte ich mein Patenkind Tito
vorstellen.
Diese Patenschaft besteht seit
1995.
Hier könnt Ihr unseren Bericht
des Besuches bei Tito und seiner Familie in Las Chacras
/ Equador vom Dezember 2000 durchlesen oder auch die
Entstehung und Entwicklung dieser Patenschaft von Anfang
an nachverfolgen.
|
|
|
|
Unser
Besuch bei Tito und seiner Familie in Las Chacras
Dienstag, 19 Dezember 2000
Mata – Portoviejo
Es war soweit um ca.
9:00 Uhr wurden wir am Hotel von den Plan-Mitarbeitern
und unseren Dolmetscher zum ersten Besuch unseres Patenkind
Tito und seiner Familie abgeholt. Die Fahrt führte uns
zu einer Veranstaltung der Planschulen aus der gesamten
Umgebung von Rocafuerte . In Rocafuerte betraten wir
die riesige Halle mit unendlich vielen Schulkindern.
Wo nun aber war unser Tito? Würden wir Ihn erkennen?
Dominic sah Ihn zuerst. Endlich konnten wir mit Herzklopfen,
und weichen Knien zum erstenmal unsern Tito in die Arme
nehmen. Die Freude war auf beiden Seiten sehr groß,
dass wir uns nun richtig kennenlernten . Zu unsere Freude
war auch Jose der große Bruder mit von der Partie so
dass Tito ein wenig leichter, mit der Situation seinen
Paten gegenüber umgehen konnte. Nachdem wir uns einige
Vorführungen unter anderem auch die von Tito und seiner
Schulklasse angesehen hatten, ging es mit dem Auto in
Richtung Las Chacras, wo Titos Eltern und seine Verwandschaft
auf unsere Ankunft warteten. Im Dorf angekommen wurde
uns zuerst die Schule gezeigt in der Tito seine Freunde
und Geschwister gehen.
|
| Tito ist seit Okt. 1995 unser Patenkind |
 |
|
Tito (geb. 30.10.1989)
vor seinem Elternhaus
|
| Nach der Besichtigung
der Schule gingen wir endlich zu Tito nach Hause wir wurden
mit einer Herzlichkeit empfangen, die unbeschreiblich
war. Nach Begrüßung der ganzen Familie wurden uns landesübliche
Früchte im Haus von Titos Eltern überreicht. Anschließend
konnten wir die kleine Plantage der Familie Veliz (ca.
6 Familien) besichtigen. Was wir sahen war erschreckend,
denn der El Ninio hatte ganze Arbeit geleistet. Die Kokusnusspalmen
waren zerstört, sie ragten wie Telegrafenmasten ohne Blätter
abgestorben in den Himmel. Die Plantage konnte mittlerweile
mit Bananen, Papaya und noch einige andere tropischen
Früchten wieder soweit aufgeforstet werden, dass es wieder
möglich ist etwas Geld zu verdienen. (Für eine Staude
Bananen bekommt die Familie ca. 0,80 $ USA). Nun lud man
uns zu Essen ein. Als Vorspeise gab es Käsetaschen die
in Öl gebacken waren, eine kalte Suppe mit den landesüblichen
Kräutern und als Hauptgericht servierte uns Rosa (Titos-Mutter)
eine Fischsuppe die uns außerordentlich gut schmeckte.
Gestärkt von diesem sehr guten Essen verbrachten wir noch
einige Stunden im Kreise der Familie Veliz und konnten
uns über Ihre Sorgen und Nöte informieren. Am späten Nachmittag
fuhren wir mit positiven Eindrücken die erst von uns verarbeitet
werden mussten, zurück nach Manta. |
|
Bild der Familie
Veliz mit Rosel, Dominic und Wilfried
|
|
|
|
v.l. Rosel,
Julio, Roman, Dominic, Rosa, Jose (geb. 1987) , Wilfried
vordere Reihe v.l. Erika, Narcisa und Tito
|
|
Nach dem guten
Essen wurde lebhaft diskutiert.
|
|
|
Am nächsten Morgen holte
uns man wieder ab zu unserem zweiten Besuch in Las
Chacras. In Las Chacras angekommen erwartete uns eine
Überraschung die überwältigend und so schön war, dass
wir die Tränen der Freude kaum zurückhalten konnten.
Wir wurden empfangen von der ganzen Schule mit Eltern,
dem Schuldirektor und vielen Leuten aus dem Dorf.
Extra für uns einstudiert, hatte man zwei Lieder die
uns von den Kindern vorgesungen wurden. Der Direktor
hielt eine Ansprache bei der er sich auch bei allen
Paten bedankte, die es möglich gemacht haben, dass
in Las Chacras eine Schule gebaut werden konnte. Auch
ich bedankte mich im Namen meiner Familie für diesen
herzlichen Empfang und versprach, in Deutschland über
Las Chacras zu berichten.
Als der offizielle Teil
vorüber war, wurde in allen Klassen der Jahresabschluss
gefeiert. Mit Tanz, Spielen Kuchen und kleinen Geschenken
wurden die Kinder in die Ferien entlassen. Auch wir
machten uns wieder auf den Weg zu unserer Familie,
wo uns Rosa schon erwartete. Mit einem Mittagessen,
(es wurde uns eine Hühnersuppe mit Reis und gebackenen
Bananen serviert), wurden wir empfangen. Schon sehr
viel vertrauter wie am Vortag verbrachten wir den
Tag miteinander. Froh waren alle, dass wir für beide
Tage einen Dolmetscher engagiert hatten, denn so war
die Verständigung für beide Seiten wesentlich leichter.
Nach lebhaften Gespächen und den üblichen Photos versprachen
wir, dass wir wiederkommen werden.
Am frühen Abend bevor
wir gingen bedankten sich Tito und seine Eltern nochmals
ganz herzlich für die keinen Geschenke und vor allem
dafür, dass wir nach Las Chacras gekommen sind. Der
Abschied fiel uns sehr schwer denn wir hatten nun
eine ganze Familie ins Herz geschlossen und hatten
das Gefühl 6 Kinder bekommen zu haben.
Auf der Rückfahrt konnten
wir noch das Planbüro in Portoviejo besuchen dort
zeigte uns die Mitarbeiter die uns voller Stolz mitteilten
das Sie ca. 9000 Kinder betreuen, das Büro und fragten
uns auch wie wir den Besuch, die Organisation und
Vorbereitung unseres Besuches durch Plan empfanden.
|
|
Julio (geb. 1998)
verweilte sich an einem Hühnerbein
|
|
|
Narcisa (geb. 1996) ein aufgewecktes
und liebes Mädchen
|
|
|
|
|
|