Nach einem morgendlichen
Kletterabenteuer zum Aussichtspunkt ging es heute wieder
in den Bus.
Wir fuhren über Puyo in Richtung Baños und
eifrig wurden die Gefälle und Steigungen der Strecke
analysiert. Alle waren stolz auf ihre Leistung und dachten
an unsere Fahrradtour vor wenigen Tagen in Gegenrichtung.
Ein kurzer Stop in Baños und weiter ging es nach
Riobamba. Selbst mit einer erfrischenden Dusche waren
einige heute Abend nicht fit zu kriegen. Wir waren wieder
in der Höhe auf 2700 m und die Magenverstimmung
war noch nicht bei allen abgeklungen.
Die fitten genossen
die Pizza und die Nudeln und ab ging es wieder ins Hotel,
um am nächsten Morgen um 5 Uhr wieder fit für
die Bahnfahrt zu sein.
Riobamba-Guayaquil
Aus den Betten um
fünf Uhr in der Früh, ein schnelles Frühstück
und um 6 Uhr sicherten wir uns auch schon die Plätze
im Zug. Heide entschied in Riobamba zu bleiben, Wilfried
und Rainer setzten sich unten in die 1. Klasse und der
Rest nahm auf dem Dach Platz.
Die Sonne schien, der Chimborazo leuchtete rot im Sonnenaufgang
und Punkt 7 Uhr ging es los.
Ein herrlicher Blick auf den Chimborazo und die umliegende
Andenlandschaft und nach 2 Stunden gab es die erste
sehnsüchtig erwartete Pause. Nach einer Erleichterung
und einem 2. Frühstück ging es zwei Stunden
weiter bis nach Alausi. Hier stieg ein Teil aus und
der Rest fuhr weiter bis zur Teufelsnase. Zwei Entgleisungen
hatten sie noch zu überstehen, nach der 1. Entgleisung
kurz vor Guamote waren sie nun aber schon routiniert.
Kurz vor 15 Uhr brachen
wir dann in Alausi auf und fuhren in Richtung Guayaquil,
wo wir gegen 19 Uhr eintrafen.
Kurz geduscht und dann zum Abendessen an den Malecon
2000. Hier an der Uferpromenade begannen dann manche
den Kampf mit den Krebsen. Auch so manches kalte Getränk
wurde zur Abkühlung genutzt.