Heute erwarteten
uns die Wasserfälle.
An den Cabañas ging es los und die Strasse ein
Stück zurück in Richtung Tena. Zunächst
bemalten wir uns die Gesichter mit der Farbe der Achiote,
um die Dschungelgeister zu beruhigen und dann ging es
in den Wald. In einem kleinen Fluss im Zwielicht des
Blätterdaches marschierten wir aufwärts. Idyllisch
fielen immer wieder ein paar Sonnenstrahlen durch die
dichte Vegetation.
Die erste Kletterherausforderung bestand im Hochklettern
eines Baumstammes, in den Stufen geschlagen waren. Alle
meisterten diese Passage mit Leichtigkeit und auch die
dahinter liegenden Baumstämme wurden balancierend
überquert. Dann kamen wir an eine Stelle, wo eine
Menge Bäume den Berg heruntergerutscht waren und
so eine Lichtung entstanden war. Wir überquerten
die grossen Stämme und kamen zum ersten grossen
Wasserfall.
Hier konnte, wer wollte ein erfrischendes Bad nehmen
und dann ging es neben den umgefallenen Baumriesen den
Berg hinauf. Nach ein paar weiteren Kurven standen wir
dann vor der nächsten Herausforderung. Hier hiess
es ein wenig klettern und dann wurden wir angeseilt,
um die naechste Stelle zu ersteigen. Das Wasser prasselte
auf uns herab und mit Applaus wurden alle oben empfangen.
Nun ging es bis zum Bauch ins Wasser und wir mussten
uns am Seil nach oben ziehen. Dies war es dann auch
schon mit klettern. Von nun ab ging es wieder durch
den Fluss weiter, bis wir am letzten Wasserfall ankamen,
wo viele ein erfrischendesBad nahmen. Bergauf und bergab
ging es zurück zu den Cabañas, wo uns das
Mittagessen erwartete.